Konfirmandenprojekt 2010: Auf den Spuren von St. Wenzel
Angeregt durch die Sanierung unserer Kirche haben wir uns mit der Geschichte und dem Namen der St. Wenzelkirche auseinander gesetzt. Warum hat unsere Kirche diesen Namen, wo kommt er her und seit wann tragen wir diesen Namen? Diese Frage führten uns zu unserem Konfirmandenprojekt „Auf den Spuren von St. Wenzel“. In diesem Zusammenhang haben wir uns auch gefragt, wie die Kirche wohl vor der Reformation ausgesehen hat, welche Altäre und Heilige im Kirchenraum untergebracht waren. So haben wir nach Beschreibungen von Altären und Bildnissen gesucht und dabei unsere zweite Kirche in Neckanitz mit einbezogen. Jeder der Konfirmanden hatte eine Heiligenfigur aus Neckanitz „abbekommen“ und musste ihn im Konfirmandenunterricht den anderen vorstellen.
Gemeinsam haben wir nach den Wurzeln des Christentums in unserer Gegend gesucht und damit die dazugehörige Zeitgeschichte in den Blick bekommen. Das Nachdenken über die Wenzelspatrozinien hat uns nach Döbeln geführt in die heutige Nicolaikirche und in die Gegend von Halle, wo wir Spuren alter Wenzelspatrozinien gefunden und sie im Bild festgehalten haben.
Eine kleine Gruppe war im Februar 2009 zur Ausstellung „1000 Jahre St. Wenzel“ ins ehemalige St. Agnes-Kloster nach Prag gefahren. Dort haben wir fotografiert und Videomitschnitte gemacht.
Gemeinsam haben wir dann im Juni 2010 nach der Konfirmation einen zweitägigen Ausflug nach Prag unternommen. Wichtige Stätten, die mit St. Wenzel in enger Beziehung stehen, haben wir besucht und wichtige Informationen eingeholt. Wir waren im St. Veitsdom, am Wenzelsplatz und der Karlsbrücke, sowie in Stará Boleslav, dem Sterbeort von St. Wenzel.